TokenTank
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Datenschutzerklärung

TokenTank ist eine macOS-App ohne Benutzerkonto und ohne Telemetrie. Was die App liest, bleibt auf deinem Mac. Personenbezogene Daten verarbeiten wir nur an drei Stellen: beim Besuch dieser Website, beim Kauf einer Lizenz und beim Abgleich des Lizenzschlüssels. Diese Erklärung beschreibt alle drei, und davor die App selbst.

1. Verantwortlicher

Julius Troisi
Schloßhof 8
91275 Auerbach in der Oberpfalz
Deutschland
E-Mail: support@tokentank.app

2. Die App auf deinem Mac

Was die App liest

  • Sitzungsprotokolle von Claude Code unter ~/.claude/projects: Tokenzahlen, Modellnamen, Zeitstempel und das Arbeitsverzeichnis. Nachrichteninhalte werden nicht gelesen.
  • Die Zugangsdaten der Codex-CLI (~/.codex/auth.json) beim Übernehmen eines Accounts; danach liegen sie im Schlüsselbund von macOS. Die Datei wird beobachtet, um den gerade angemeldeten Account anzuzeigen, und nur auf deinen Klick beschrieben.
  • Den Login-Token von Claude Code aus dem Schlüsselbund, um die Limits abzufragen. macOS fragt dich dafür einmal um Erlaubnis.
  • Bei „Bei ChatGPT anmelden“ und „Bei Claude anmelden“: die Zugangsdaten, die OpenAI beziehungsweise Anthropic nach deiner Anmeldung im Browser für TokenTank ausstellen. Die Anmeldung selbst findet beim Anbieter statt; TokenTank sieht dein Passwort nie. Die Zugangsdaten liegen im Schlüsselbund.
  • Nur wenn du den jeweiligen Anbieter hinzufügst: das Token der GitHub-CLI, die Datei der Gemini-CLI, ein Cookie von cursor.com, einen API-Schlüssel (ElevenLabs), ein Sitzungs-Cookie aus dem Anmeldefenster oder, auf deinen Klick, aus dem Cookie-Speicher von Safari, Chrome, Arc, Brave oder Edge (Claude.ai, Suno); dabei liest TokenTank nur das eine Cookie der jeweiligen Seite. Safari verlangt dafür „Vollzugriff auf die Festplatte“, ein Chromium-Browser die Freigabe seines Schlüsselbund-Eintrags oder eine Freigabe per OAuth im Browser (Higgsfield).

Was die App speichert

Alles liegt unter ~/Library/Application Support/dev.troisi.tokentank: Konfiguration, Verlauf der Auslastung, Summen je Projekt und Monat, sowie state.json für Erweiterungen wie Raycast. Zugangsdaten, Tokens und der Lizenzschlüssel liegen im Schlüsselbund. Der Diagnosebericht, den du selbst erzeugen kannst, enthält keine Tokens, sondern nur deren Ablaufdatum, und kürzt Adressen.

Wohin die App Daten sendet

  • An die Anbieter deiner Abos (Anthropic, OpenAI, GitHub, Google, Cursor, Higgsfield, Suno, ElevenLabs), alle fünf bis fünfzehn Minuten (einstellbar), mit deinem eigenen Login: nur das, was die jeweilige Abfrage braucht (Token oder Cookie, Account-Kennung). Diese Verbindung ist dieselbe, die der Anbieter für seine eigene Oberfläche nutzt; es gelten seine Datenschutzhinweise. Wir sehen davon nichts.
  • An tokentank.app, um nach neuen Versionen (Sparkle), Rezepten und Preistabellen zu fragen. Dabei fallen in den Server-Protokollen des Hosters (Abschnitt 6) IP-Adresse, Zeitpunkt und die Kennung der App-Version an. Ein Systemprofil wird nicht gesendet. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, unser Interesse an aktueller und sicherer Software.
  • An den Lizenzdienst (Abschnitt 5), beim Aktivieren und etwa alle drei Tage zur Bestätigung.

Sonst nichts. Keine Nutzungsanalyse, keine Absturzberichte, keine Werbung.

3. Die App auf deinem iPhone

Die iPhone-App ist freiwillig und tut nichts, solange du sie nicht koppelst. Sie fragt keinen Anbieter ab und spricht nie mit dem Lizenzdienst — einen Lizenzschlüssel gibt es auf dem iPhone nicht, nicht einmal ein Feld dafür.

Wie die Zahlen auf das iPhone kommen

Nur wenn du dein iPhone koppelst. Dafür zeigt der Mac unter Einstellungen → iPhone einen QR-Code, den du mit dem Telefon scannst; danach legt der Mac das Board nach jeder Abfrage auf unserem Server ab und das iPhone holt es dort. Solange du nicht koppelst, verlässt nichts deinen Mac.

Verschlüsselt, und zwar so, dass wir es nicht lesen können: Beim Koppeln einigen sich Mac und iPhone über den QR-Code auf einen Schlüssel (X25519, daraus ChaCha20-Poly1305). Der öffentliche Teil reist über den Bildschirm, nicht über uns; der abgeleitete Schlüssel liegt nur in den Schlüsselbunden deiner beiden Geräte. Bei uns liegt Chiffrat. Wir können es weder lesen noch unbemerkt verändern — eine geänderte Zahl fällt beim Entschlüsseln auf und wird verworfen.

Wir speichern dabei: das Chiffrat, den Zeitpunkt des Ablegens, die Kennung deiner Lizenz, die Gerätenamen, die du siehst („iPhone von …“, „MacBook Pro“), und je Gerät ein Zugangstoken — dieses nur als SHA-256-Hash. Ein Board, das 48 Stunden niemand abgeholt hat, wird gelöscht. Löst du die Kopplung auf einem der beiden Geräte, wird der ganze Datensatz sofort gelöscht, nicht nur abgemeldet. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Was in dieser Datei steht

  • Die Namen deiner Accounts, so wie sie in der App stehen, der Plan (etwa „Max 20x“), die Prozentwerte je Zeitfenster, die Reset-Zeitpunkte, die Abo-Summe im Monat, der Gegenwert zu API-Preisen und der Zeitpunkt der Abfrage.
  • Zu den Account-Namen: Hast du beim Anmelden mit ChatGPT keinen eigenen Namen eingetragen, heißt der Account „Codex deine@adresse“ — dann steht diese E-Mail-Adresse in der Datei und damit auf deinem iPhone. Du kannst den Account auf dem Mac jederzeit umbenennen.
  • Nicht enthalten: Tokens, Cookies, Schlüsselbund-Einträge, dein Lizenzschlüssel, Nachrichteninhalte, Projektnamen und Pfade.

Was die iPhone-App speichert

Nur auf dem iPhone: der abgeleitete Schlüssel und das Zugangstoken im Schlüsselbund, und eine Kopie des neuesten Boards in der App-Gruppe group.dev.troisi.tokentank, damit die Widgets sie lesen können. Die Widgets bekommen den Schlüssel nie zu sehen — sie lesen ausschließlich das bereits entschlüsselte Board. Schaltest du die Freigabe auf dem Mac ab, löscht der Mac seine Datei; auf dem iPhone verschwinden die Zahlen, sobald die App das nächste Mal nachsieht.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag). Die Verarbeitung findet ausschließlich statt, wenn du die Freigabe selbst einschaltest.

4. Kauf einer Lizenz

Lizenzen werden über Stripe verkauft (Stripe Managed Payments). Stripe ist dabei Händler (Merchant of Record) und für die Zahlung eigenständig verantwortlich; Zahlungsdaten wie Kartennummern sehen wir nie. Es gilt die Datenschutzerklärung von Stripe. Nach dem Kauf übermittelt Stripe uns: deine E-Mail-Adresse, deinen Namen, den gewählten Plan (jährlich oder einmalig) sowie die Kennungen von Kunde, Zahlung und gegebenenfalls Abo bei Stripe. Damit erzeugen wir deinen Lizenzschlüssel und zeigen ihn auf der Dankeseite; bei Verlust schickt ihn der Support an die E-Mail-Adresse des Kaufs. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag).

5. Lizenzdienst

Der Lizenzdienst läuft bei Supabase (Supabase Inc., 970 Toa Payoh North, Singapur). Datenbank und Funktionen liegen in der Region Frankfurt (AWS eu-central-1), also in der EU. Gespeichert werden je Lizenz: Schlüssel, Status, Plan, Ablaufdatum, die Daten aus Abschnitt 4 und je Aktivierung eine Instanz-Kennung, der Instanzname und der Zeitpunkt.

Beim Aktivieren sendet die App den Lizenzschlüssel und einen Instanznamen der Form „TokenTank on Name deines Macs“. Der Mac-Name kann deinen Vornamen enthalten. Er dient dazu, die Aktivierungen (bis zu drei Macs) zu unterscheiden und im Support zuordnen zu können. Etwa alle drei Tage prüft die App mit Schlüssel und Instanz-Kennung, ob die Lizenz noch gilt; beim Deaktivieren wird die Aktivierung gelöscht. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Speicherdauer: solange die Lizenz gilt und danach bis zu drei Jahre für Rückfragen zum Kauf. Auf Wunsch löschen wir den Datensatz früher; Rechnungsbelege liegen bei Stripe und unterliegen dessen Aufbewahrungsfristen.

6. Diese Website

tokentank.app wird von Vercel Inc., 440 N Barranca Ave #4133, Covina, CA 91723, USA, gehostet. Bei jedem Aufruf, auch dem der App nach Updates, verarbeitet Vercel in Server-Protokollen die IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Browser- oder App-Kennung und die Antwort des Servers, um die Seite auszuliefern und Angriffe abzuwehren. Vercel ist unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; ergänzend gelten die Standardvertragsklauseln der EU. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, unser Interesse an einem sicheren Betrieb.

Die Website setzt keine Cookies, nutzt keine Analysewerkzeuge und lädt Schriften und Skripte nur von tokentank.app selbst. Die Kaufknöpfe führen zu Stripe (Abschnitt 4).

7. Kontakt per E-Mail

Schreibst du an support@tokentank.app, verarbeiten wir deine Angaben, um die Anfrage zu beantworten, und löschen sie, wenn sie erledigt ist und keine Aufbewahrungspflicht besteht. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b oder f DSGVO. Schick uns keine Tokens oder Schlüssel; der Diagnosebericht der App enthält bewusst keine.

8. Empfänger

Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO: Vercel (Hosting) und Supabase (Lizenzdienst). Eigenständig verantwortlich: Stripe (Zahlung) und die Anbieter deiner Abos (Abfragen mit deinem Login). An weitere Dritte geben wir keine Daten weiter.

9. Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f (Art. 21). Wende dich dafür an die Adresse in Abschnitt 1. Außerdem kannst du dich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren, für uns zuständig: Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht, Promenade 18, 91522 Ansbach.

Stand: 10. September 2026. Bei Änderungen an der App oder den Diensten wird diese Erklärung angepasst; die jeweils aktuelle Fassung steht hier.